International
Donald Trump

Nach Kritik bei Grammys: Trump tickt auf Social Media aus

Video: watson

Trump tickt auf Social Media aus – nach Spott und Kritik von Stars bei Grammys

Nach Kritik und Spott über ihn und die Politik seiner Regierung hat US-Präsident Donald Trump die Grammy-Gala und Moderator Trevor Noah beschimpft.
02.02.2026, 07:3602.02.2026, 13:30

Die Musikpreis-Verleihung sei «Müll» und «praktisch nicht anschaubar», schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Den südafrikanischen Comedian Trevor Noah, der die Gala zum sechsten und letzten Mal moderiert hatte, bezeichnete Trump als «totalen Verlierer», der kein Talent habe.

President Donald Trump speaks during a cabinet meeting at the White House, Thursday, Jan. 29, 2026, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
Da scheint einer tief getroffen: Donald Trump will Grammy-Moderator Trevor Noah sogar verklagen.Bild: keystone

Noah hatte Trump bei der Verleihung reihenweise auf die Schippe genommen und den US-Präsidenten mit seinen Pointen blossgestellt. Stars wie Bad Bunny oder Billie Eilish äusserten sich derweil ernster und kritisierten die umstrittene Migrationspolitik des US-Präsidenten deutlich.

Trump drohte Moderator Noah gar mit einer Klage. Der 41-Jährige hatte bei der Gala gespottet, dass Trump Grönland haben wolle, weil die Privatinsel von Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar sei. «Er braucht eine neue, um mit Bill Clinton abzuhängen».

Video: watson

Er sei aber nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump. Deswegen werde er Noah nun verklagen.

«Mach dich bereit, Noah, ich werde mit dir einiges an Spass haben.»

Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit der Annexion der Arktis-Insel Grönland gedroht, die zum dänischen Königreich gehört.

Der Multimillionär Jeffrey Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. 2019 starb Epstein mit 66 Jahren im Gefängnis, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hätte kommen können. Der Finanzier hatte eine Insel in der Karibik – und beste Kontakte in die High Society, unter anderem zum früheren US-Präsident Clinton und zu Trump.

Die Grammys, die zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt gehören, wurden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen. (sda/dpa/con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
95 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Mentos
02.02.2026 07:48registriert Mai 2020
Trump muss endlich einsehen: Die Welt dreht sich um die Sonne, nicht um seine Person.
2952
Melden
Zum Kommentar
avatar
Auster N
02.02.2026 07:47registriert Januar 2022
Trump war aber wirklich auf der Epstein Insel, denn Melania hat das in ihrem letzten Buch genau beschrieben. Wieder eine Klage die Schiffbruch erleiden wird.
2882
Melden
Zum Kommentar
avatar
AdiB
02.02.2026 08:04registriert August 2014
"Er sei aber nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump."

Er könnte diese Gerüchte entschärfen, ungeschwärzt alle Akten freigeben.
2213
Melden
Zum Kommentar
95
Eizelle verwechselt – Eltern in den USA bekommen falsches Kind
Tiffany S. und Steven M. bekommen im Dezember ein kleines Mädchen. Das frische Familienglück wird schnell getrübt. Jetzt ziehen sie Konsequenzen.
Im US-Bundesstaat Florida hat ein Paar Klage gegen eine Fruchtbarkeitsklinik in Orlando und ihren behandelnden Arzt eingereicht, nachdem er der Frau im April vergangenen Jahres eine fremde Eizelle eingesetzt hatte. Die Mutter hatte im Dezember entbunden. Kurz darauf kamen den Eltern erste Zweifel an der Verwandtschaft zu dem Kind, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Ein DNA-Test habe den Verdacht wenig später bestätigt: Das kleine Mädchen und ihre Eltern seien biologisch nicht miteinander verwandt. Jetzt wünschen sich die Eltern Antworten.
Zur Story